BB Steht für Buggenum Barsche

20190929_152637

BB Steht für Buggenum Barsche

Kennt ihr dieses Gefühl früh morgens voller Euphorie aufzustehen ? Dann kennt ihr sicherlich auch, dieses nette Bauchgefühl, welches euch anschreit und sagt : „Heute gibt es dicke Barsche!“.

Die Sonne ist noch nicht ansatzweise dabei aus den Socken zu kommen, da habt ihr schon euren Angelbuddy angerufen, um sicher zu gehen, dass er auch ja wach ist. Jeder hat es sicher schon erlebt einen solchen Tag doch glatt mal zu verpennen.

Am Telefon dann die Ernüchterung : „Ja man, bin wach und scharf wie Nachbars Lumpi!“. Alles deutet auf einen wirklich guten Tag hin. Das Auto schon am Vortag gepackt und im Kopf mehrfach alles durchgegangen. Ja was soll ich sagen, wenn jeder seinem Arbeitgeber so loyal und beständig gegenüber wäre. An dieser Stelle denke ich kommt bei dem ein oder anderen sicherlich ein Kopfnicken und Schmunzeln.

Der letzte Toilettengang erledigt, Jacke an, Schuhe an und den Autoschlüssel vom Brett gepflückt. Los geht die wilde Fahrt. Gute Mucke im Auto auf dem Weg zum Buddy, räumen die letzte Müdigkeit auf Seite. Kurz vor dem Ziel noch schnell ein Weckruf und am Ende der Leitung kommt ein : „Digga , Ich steh schon draußen und warte auf dich!“.

Sowas höre ich doch am liebsten. Wie Schumi in der Boxengasse eine flotte Ghettofaust und die Angelsachen verschwinden im Kofferraum. Kurzes einstimmen auf den Zielfisch für den heutigen Tag. Die Mucke pusht und der Bass belebt, somit geht die eine Stunde Anfahrt zum Standort Buggenum schnell vorbei.

Dort angekommen warten Simon und Helmut mit den neusten News rund um den Standort und die guten Fangplätze. Kurz fachsimpeln über Köder, Köderführung und Farben. Dann geht es auch schon runter zum Steg. Helmut bereitet uns einen Kaffee vor und Simon hat das Boot schon vorbereitet. Nach letzten Instruktionen packen wir gemütlich unser Tackle auf das Boot und verstauen alles soweit. Einen schwarzer Kaffee in der Hand und den Blick über den Hafen schweifend, genieße ich langsam schon den ersten Kontakt mit der Sonne. Ja genau … Sonne. Das Wetter spielt uns in die Karten und gibt zusätzlichen Schub. Eine herrliche Morgendämmerung ist schon was feines. Das Wasser hat einen leichten Nebel über der Oberfläche und man sieht schon die Brut wie sie kleine Ringe bilden.

So der Kaffee ist getrunken und letzte Tipps sind in der Tasche und wir können ablegen. Dank der tollen Ausstattung der Boote können wir eine kleine, aber dennoch wichtige Information schon für uns gewinnen. Die Wassertemperatur auf der Maas beträgt gute 14 grad Celsius. Das Wasser ist relativ klar und kaum Strömung. Also geht es für uns erstmal an markante Spots auf der Maas. Mit dem Bugmotor können wir schnell und einfach ankern.

Das Tackle ist zum Glück schon soweit vorbereitet das die Köder nur noch eingehängt werden müssen. Voller Freude werden die ersten Würfe kraftvoll zur Steinpackung geschleudert. Langsam wird der Köder durch das klare Nass getwitcht. Der erste Wurf ist immer der besondere mit gewisser Erwartung auf potentielle Endgegner. Wir beide sind voller Konzentration den Köder zu beleben und die Räuber zum Biss zu verleiten. Leider hat der erste Wurf nicht den großen Erfolg gebracht. Es werden typische Sprüche gekloppt : „Die wollen heute keine gedeckten Farben, die wollen volle UV Power!“. Oder : „ Der erste Wurf war noch nie mein Erfolgswurf!“.

Ein Paar Würfe später gab es zumindest einen Zupfer. Adrenalin schießt durch den Körper und die Konzentration ist auf 100%. Die nächsten Würfe bringen Fisch, so zumindest der Glaube. Was soll ich sagen, mein Buddy schreit los : „ FISCH !!!“ und ich greife zum Netz während ich meine Rute sichere. Nach einem kurzen Drill konnte mein Buddy seinen ersten Zielfisch einnetzen. Ganz klare Sache, der erste Barsch des Tages konnte in der ersten halben Stunde des Angeltages, verbucht werden. Es ist unglaublich, wie man sich über einen mitte 30iger Barsch freuen kann. Schnell den Haken entfernt, der nur vorne im Maulwinkel hing. Das Handy flott gezückt und ein schnelles Bild für meinen Buddy geschossen.

Ein toller Moment und leicht beflügelt ging es weiter an die Barschfront. Ziel ist es für uns, dass jeder heute seinen Barsch fängt und vielleicht sogar einen in die 40cm. Ich kürze hier mal den Tag ab und kann euch nur sagen : „ Es war einfach nur ein mega geiler Tag bei Simon und Helmut!“ Die Zwei sind zwischenzeitlich mit ihrem Guidingboot mal rumgekommen und haben nach dem Rechten geschaut. Für uns war es ein herrlicher Tripp ins gelobte Land.

In der Mittagszeit haben wir eine kleine Pause gemacht und sind über den Tag verteilt viele Spots angefahren. Nicht jeder Spot hat auf anhieb geliefert, dennoch haben wir jeder unsere Barsche gefangen. Als kleines Zubrot gab es noch ein paar Zander und einen kleinen Hecht. Leider ist unser Tagesziel von 40cm Barsch am Stück nicht aufgegangen. Kommt wohl dann vielleicht beim nächsten Mal. Das es hier im Revier große Tiere gibt beweisen tatsächlich verschiedene Fänge bei den Turnieren und in der Hall of Fame.

Fazit:

Ein super Tag mit sehr gutem Boot und freundlichen Menschen bei Helrecfishingadventures. Gekrönt mit ausreichend Fisch und tollen Spots.

Falls ihr mehr lesen wollt lasst es mich über die E-Mail Funktion wissen und drückt den „gefällt mir“ Button.

Bis dahin alles Gute und Petri Heil.

Euer Jens

Comments (3)

Annette

Sehr schön geschrieben und man freut sich schon auf den nächstenTrip….

Sven Nordbruch

Jens, super geschrieben und du sprichst einem aus der Seele, echt Mega . Die 2 sind Top so wie die Boote auch. Würde sofort mehr von Dir lesen und vielleicht trifft man sich mal am Wasser, dann kann ich noch viel lernen. LG Sven

Jens

Vielen Dank 🙂

Leave a comment

language »