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Bellyboot Fischen mit dem Blackviking 150/170

Wenn es um Spaß auf dem Wasser geht, darf natürlich nicht vergessen werden zu erwähnen ” es gibt Belly´s” meine Herren und Damen. Diese Fungeräte werden stets beliebter und es gibt sie in unterschiedlichsten Varianten. Wir nutzen zum Beispiel Bellyboote der Firma Blackviking. Es gibt sie in zwei verschiedenen Größen. Einmal das wendigere 150íger und das größere 170íger. Die größere Variante hat noch zusätzlich Paddel angebracht.

Die Modelle von Blackviking sind sehr robust mit ihren 1,2mm straken Schlauchboot- Material. So schnell bekommt man kein Loch in den Schlauch, der aus zwei Kammern besteht. Zu den Kammern kommt noch eine Art Hochdruckboden und ein Hochdrucksitz. Somit haben wir keinen nassen hintern mehr während unserer Session. Der Auftrieb reicht um 200 kg sicher über der Wasserlinie zu halten.

Bei uns erhaltet ihr zudem noch ein Echolot von Humminbird und einen Rutenhalter von Railblaza fertig montiert auf dem Belly. Eurer Session sind so gut wie keine Grenzen gesteckt, denn durch euren eigenen Antrieb bestimmt ihr was und wo ihr Fischen wollt. Ich muss ehrlich sagen es ist meeeega anstrengend, wenn man es nicht gewohnt ist. Also seit euch im klaren darüber das ihr abends sicherlich gut schlafen werdet.

Für Einsteiger ist es eine super Sache das man mal eben für 30 Euro am Tag dieses Belly “testen” kann. Somit weiß man dann, ob es einem liegt oder nicht. Falls einen dann das Fieber gepackt hat, gibt es eine wirklich tolle Möglichkeit über uns dann kostengünstiger an ein wirklich starkes Bellyboot zu kommen.

So genug mit Werbung. Jetzt mal aus der eigenen Erfahrung heraus. Ich konnte mit meinem Belly schon verschiedene Gewässer erkunden. Es hat immer mega Spaß gemacht auch wenn mal eine Tour dabei war, wo wirklich 7km gestrampelt wurde. Ich war so platt, das ich später froh war Paddel am Belly zu haben. Die Anbauten kurz runtergefummelt und los ging die wilde Fahrt. Nach solch einem Tag ist es sicherlich genial später auf der Couch die Fangbilder durchzublättern und eventuell bei Instagram zu posten.

Ich würde eine atmungsaktive Wathose definitiv anderer vorziehen. Auch wenn sie im Herbst/Winter etwas kälter erscheinen. Man kann wunderbar Zwiebellook anziehen. Im Sommer hingegen kann man je nach länge der Session und Wetter sogar auf Wathosen verzichten. Ich habe sie eigentlich lieber an. Sie ist nicht zu warm und man schwitzt sich nicht kaputt. Mein Fehler war einfach zu kleine Flossen zu bestellen. Auf eine Wathose mit Größe 46 Füßlinge, Flossen in Größe 46 anzuziehen (plus meine Neopren Tauchschuhe in 46) ist keine so geile Idee. Etwas eng würde ich sagen … fällt im Sommer nicht ganz so sehr auf , aber im Winter liebe Leser … da wird es dann tatsächlich richtig kalt an den Füßen.

Bisher hat es mir Spaß gemacht mit der Spinnrute und der Baitcaster vom Belly aus zu fischen. Demnächst werde ich dann mal wieder meine Fliegenrute entstauben und gemütlich vom Bellyboot aus wedeln. Sicherlich werden sich auch hier dann die ersten Fänge einstellen. Dazu werde ich dann in meinem nächsten Blog berichten. In Roermond und Nijmegen waren bisher die besten Touren. Die Frequenz hat gestimmt soweit. Der wirklich schönste Zeitraum ist für mich der Sommer. Entspannt übers Wasser treiben und gezielt die Fische suchen. Frequenz auf Barsch oder einfach mal versuchen im flachen die Rapfen beim Rauben zu erwischen.

Ich lasse mich überraschen und hoffe den einen oder anderen von Euch auf dem Wasser anzutreffen. Gemeinsam macht es tatsächlich am meisten Spaß. Und ganz ehrlich … die Bilder sind dann auch sicherlich einfacher zu knipsen.

Tight Lines und immer ausreichend Luft in euren Kammern.

Euer Jens

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