HART, HÄRTER, HARAKIRI!!

Ein Erfahrungsbericht über die legendären Harakiri Touren bei Helrec Fishing Adventures

RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR, 00:30 Uhr RRRRRRRRRRR mein Wecker klingelt.

Ich schleife mich zur Kaffeemaschine und drücke das berühmte Knöpfchen. Nach dem ersten Schluck und etwas Wasser im Gesicht bin ich topfit und auf geht´s zu meinem bereits gepackten Auto. Heute geht es an die Ostsee….mit drei Gästen….die Harakiri Tour auf die Ostsee Räuber geht los. Ich bin Helmut, Geschäftsführer und Guide bei HELREC FISHING ADVENTURES. Von Mönchengladbach geht es zuerst ins Ruhrgebiet nach Essen. Dort warten Jan und Jens bereits auf mich und springen am Hauptbahnhof in meinen Ranger. Weiter geht’s nach Münster…liegt auf dem Weg nach Eckernförde…wo wir heute fischen werden. In Münster angekommen steigt Rolf zu…die Truppe ist komplett. Nach insgesamt 6 Stunden Fahrt, die wie im Fluge vergehen (man hat sich so viel zu erzählen) kommen wir in Eckernförde an….bisschen Frühstücken, umziehen und ab an den Strand.

Wir haben Westwind…kaum Wind….6 Grad Wassertemperatur….Ententeich! Ab ins Wasser….wir haben verschiedene Meerforellenblinker mit einer vorgeschalteten Springerfliege montiert. Feuer frei….. Ich gehe von Gast zu Gast und unterstütze so gut es geht…Führungsgeschwindigkeit…Spinnstops…Köderfarbe….Tackle…alles wird gecheckt. Nach circa einer Stunde höre ich Rolf schreien….FIIIIISCH. Das Herz fängt an zu pochen …wir waten so schnell es geht zu Rolf und unterstützen Ihn beim Keschern…noch eine letzte Flucht dann ist der Silberbarren im Netz. 54 cm…blitzeblank und eine echte Schönheit…gefangen auf einen Hansen Flash. Und das war noch dazu Rolfs Premiere…was will man mehr! Die nächsten beiden Stunden bleiben ohne Biss…wir machen eine Pause am Auto…bisschen was Essen und einen heißen Kaffee. Dann wechseln wir den Spot. Hier kommen wir mit unseren Ködern an tiefes Wasser und lassen es so richtig krachen…die Snaps in 20 Gramm fliegen zum Horizont. Echte Wurfmaschinen. Ich lasse den Blinker bis zum Boden absinken…lupfe Ihn kräftig an und mache 2 Kurbelumdrehungen…wieder absinken lassen. BÄÄÄÄM !! Irgendwas hat meinen Köder genommen. Dumpfe Kopfstöße an meiner Major Craft, First Cast kündigen unseren neuen Gast an. Nach kurzem Drill habe ich unseren ersten Dorsch des Tages im Kescher….kein Riese aber trotzdem wunderschön!

Genau wie die Meerforelle von Rolf geht der Dorsch wieder zurück in sein Element….C&R ist immer gern gesehen. Jetzt hatten wir die richtige Strategie gefunden und auch Jens und Jan fingen Ihre ersten Fische….so muss es sein. Insgesamt 9 Dorsche  kommen an den Strand und alle sind entschneidert. Weiter geht es zum nächsten Spot….mein Favorit! Leopardengrund und etwas Welle….Steine und Tang. Meerforellenland. Hier beißen wir uns fest und greifen zu leichteren Ködern die wir relativ schnell führen und mit kleinen Spinnstops versehen. Nach kurzer Zeit landet bei Jens die nächste Meerforelle im Kescher und auch ich kann eine MeFo einnetzen. Beides schöne Fische in der 50er Liga. Jan ist es heute nicht gelungen eine Meerforelle zu überlisten…aber das ist eben so bei diesen Burschen. Wir alle sind gegen 18 Uhr ziemlich durchgefroren und platt. Ab zum Auto und umziehen…Kaffee und Monster Energy Drink einwerfen….und ab auf die Bahn. Meine Gäste sind, bis auf Jan, eingeschlafen und träumen von der Ostsee. Jan und ich unterhalten uns über den Tag und kommen zu dem Schluss das nochmal zu wiederholen…am besten mit Übernachtung sobald man wieder darf. Um kurz vor Mitternacht sind alle meine Gäste am Abholpunkt abgesetzt und ich fahre zurück nach Hause….eine Stunde später bin ich daheim. Platt aber glücklich! HARAKIRI ist echt grenzwertig…aber IMMER WIEDER richtig geil. Ich liebe es…

Euer Helmut

Comments (2)

Derrik Figge

Hardcore Angeln der Extraklasse quasi mit Fanggarantie. Bislang sind wir noch nie als Schneider nach Hause gefahren. Dicke Augen gibt‘s gratis dazu 🙂

Helmut Reketat

HAha…das stimmt! Vor allem das mit den dicken Augen! 🙂

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